el florentino Art Director & Visual Artist
Doha, Katar
Alle Projekte
Film & Motion / PERSÖNLICHER FILM00:49 / FARBE / KINO

THE HOLDING
BREATH.

Eine Suche an der Oberfläche. Eine Welt darunter.

FORMAT
Psychologischer Kurzfilm
VON
Fettah — El Florentino
DER FILM00:49 / 1280 720 / 24 FPS

DIE IDEE

Wie weit führt eine Suche?

Die Geschichte beginnt mit einer Abwesenheit: Vor vier Jahren ertrank ein Mann im Steinbruch; seine Leiche blieb verschwunden. Die Suche hat einen Punkt im Wasser eingegrenzt. THE HOLDING BREATH folgt dieser Gewissheit in die Nacht und löst dann unsere Orientierung. Karten, Lampen und Taschenlicht schaffen Vertrautheit. Spiegelungen, schwebende Körper und ein unmöglicher Blick öffnen darunter etwas Fremdes.

01 / ERZÄHLUNG & ABSICHT

Mit etwas Greifbarem beginnen.

Ein Finger auf einer Karte. Eine Schreibtischlampe. Eine Fahrt ins Dunkle. Alltägliche Details verleihen der Suche Gewicht, bevor der Film unbekanntes Terrain betritt. Der Anfang schafft eine klare Erwartung: ein Ziel und etwas, das gefunden werden muss. Dadurch wirkt der spätere Orientierungsverlust umso verstörender.

Eine Fingerspitze folgt einer Route auf einer alten Karte.
01 / DIE SUCHE01.00 S
Ein Mann neben einer bernsteinfarbenen Lampe vor einer Wand voller Karten.
02 / EIN AUSGANGSPUNKT05.00 S

02 / LICHT & FARBE

Das Licht führt.

Warmes Bernstein gehört zur Lampe und Straße, tiefes Türkis zum Steinbruch und der Unterwasserwelt. Die Taschenlampe wird zum schmalen Wegweiser: Ihr Strahl zeigt nur Fragmente, während das Dunkel Fragen zurückhält. Der Kontrast verschiebt die Stimmung von Untersuchung zu Unbehagen.

Ein Finger schaltet eine vergitterte Lampe ein und füllt das Bild mit warmem Licht.
03 / DAS LICHT08.90 S
Ein Autoscheinwerfer beleuchtet eine nasse Straße neben dem Vorderrad.
04 / IN DIE NACHT11.00 S
Ein Blick über die Schulter folgt dem Taschenlampenstrahl zum Wasser im Steinbruch.
05 / DER RAND13.00 S

03 / BILDAUFBAU & ENTHÜLLUNG

Die Oberfläche wird zur Schwelle.

Am Wasserrand wird der Maßstab enger. Ein hockender Körper, ein gespiegeltes Gesicht, Licht nahe der Oberfläche: Die Suche wird unmittelbar und körperlich. Die Spiegelung verdoppelt die Figur und verwischt die Grenze zwischen oben und unten. Diese Bilder bilden den Wendepunkt des Films: Ein Ort wird zur Frage.

Ein Mann hockt mit einer Taschenlampe am Steinbruch; sein Gesicht spiegelt sich im Wasser.
06 / DIE SPIEGELUNG19.00 S
Nahaufnahme eines Gesichts, einer Taschenlampe und dunklen, spiegelnden Wassers.
07 / EIN NÄHERER BLICK21.00 S

04 / RAUM & SPANNUNG

Den vertrauten Boden entziehen.

Unter der Oberfläche isoliert ein Lichtstrahl den Körper in einer viel größeren Dunkelheit. Der Schnitt wechselt zwischen einem lesbaren Gesicht und weiten Kompositionen, in denen die Figur klein wirkt. Ferne Silhouetten verstärken die Unsicherheit. Die Spannung entsteht aus wechselnden Beziehungen zwischen Körper, Licht und Leere: Jeder Maßstab verändert unser Verständnis derselben Suche.

Eine Gestalt mit erhobenen Händen schwebt unter einem Lichtstrahl im dunklen türkisfarbenen Wasser.
08 / DER ABSTIEG25.00 S
Ein untergetauchtes Gesicht füllt das Bild in kaltem blaugrünem Licht.
09 / DER ATEM28.50 S
Eine schwebende Gestalt erscheint über fernen Silhouetten in der Unterwasserdunkelheit.
10 / EIN ANDERER MASSSTAB34.50 S

05 / PERSPEKTIVE & SCHLUSSBILD

Zurück zur Oberfläche. Von der anderen Seite.

Der Blick nach oben bereitet die letzte Umkehr vor. Eine Gestalt mit Taschenlampe erscheint über dem Wasser, aus einer zuvor unbekannten Position gesehen. Der Steinbruch ist erkennbar, doch unser Verhältnis dazu hat sich verändert. Das offene Schlussbild lässt den Film in der Vorstellung weiterleben.

Eine extreme Nahaufnahme zeigt die untergetauchte Gestalt beim Blick zur Oberfläche.
11 / DER BLICK NACH OBEN40.50 S
Unterwasserblick auf eine Gestalt mit Taschenlampe über der welligen Oberfläche.
12 / DIE ANDERE SEITE43.00 S
EL FLORENTINO / PERSÖNLICHE ARBEIT

Je näher der Blick, desto unsicherer die Oberfläche.

Ein Gespräch beginnen
NÄCHSTES PROJEKTINSIDE
PROJEKTVORSCHAU /
WEITER ENTDECKEN